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crowdfunding & crowdinvesting Risiken

Wir klären Sie zur eigenen Überprüfung & Einschätzung auf

Diesen Risikohinweis werden Sie ganz häufig finden können

Gesetzlicher Warnhinweis
Der Erwerb der auf dieser Plattform angebotenen Vermögensanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. HIER stellen wir weitere Informationen bereit.

Aber der ein oder andere Interessent will das Thema “Risiko” im Kontext crowdinvesting & crowdfunding sicher besser verstehen.

Somit haben wir das Thema ein wenig aufbereitet, damit Sie für sich persönlich individuelle Rückschlüsse ziehen können.

crowdinvesting Risiken beurteilen

Hohe Zinsen, kurze Laufzeit und Sachwerte…

Klingt alles gut. Doch als Investor von crowdinvesting / crowdfunding Projekten sollte man sich folgenden Fragen im Zusammenhang mit crowdinvesting Risiken stellen, um gute Anbieter und passende Projekte zu finden:

Welche Fallstricke lauern?

Welche Risiken bestehen?

Worauf sollte man bei einer Investition achten?

Da unsere Plattform sich vorwiegend mit dem Thema crowdinvesting beschäftigt, gehen wir hier speziell auf die typischen Risken beim crowdinvesting ein. Die Risiken beim sog. crowdfunding werden hier nicht detailliert besprochen, da wir hier bei sog. “start-up-Finanzierungen” ohnehin schon von Beginn an höhere Risiken sehen.

crowdinvesting vs. crowdfunding

Für viele ist “crowdinvesting” und “crowdfunding” dasselbe. Aber nicht nur die Begrifflichkeiten unterscheiden sich, sondern auch die jeweilige Ausprägung.

So sind Investoren beim crowdfunding in der Regel nicht an einer Rendite beteiligt, sondern bekommen eher materielle Dinge. So kann z.B. bei Gründung eines Cafés in der Stadt als Gegenleistung ein Frühstücke, Kaffee etc. angeboten werden. Die Abstufung der Gegenleistung hängt meist von dem gespendeten Betrag ab, den das Start-Up erhalten hat.

Beim crowdinvesting hingegen erwartet der Investor eine Gegenleistung in Form einer Rendite bzw. Verzinsung.

crowdinvesting-compact P.O.L.K.A.-Prinzip hilft

Wir haben uns Gedanken gemacht, wie potenzielle Anleger in wenigen Schritten ein Investment vorab prüfen können und haben das P.O.L.K.A.-Prinzip entwickelt, um das crowdinvesting Risiko deutlich zu reduzieren.

P.

Projektentwickler Risiko

O.

Objekt Risiko

L.

Lage Risiko

K.

Kosten Risiko

A.

Angemessene Rendite

P. für "Projektentwickler Risiko"

Die jeweiligen Projekte hängen maßgeblich von dem jeweiligen Projektentwickler ab. Arbeitet der Entwickler schlecht, so ist die Aussicht auf termingerechte Fertigstellung gefährdet. Wirtschaftet der Entwickler ineffizient, so steht unter Umständen das komplette Projekt auf der Kippe. Von daher ist es wichtig, sich im Vorfeld mit dem Projektierer näher zu beschäftigt. Dies kann beispielsweise durch Internetrecherche erfolgen.

Folgende Punkte können hierbei geprüft und folgenden Fragen gestellt werden:

  • Welche Bonität besitzt die Firma?
  • Wie ist die Reputation des Projektierers?
  • Welche Referenzprojekte sind vorhanden?
  • Wie lange ist die Firma schon am Markt?

Möchte man bspw. in ein Projekt eine höhere Summe (max. 10.000 Euro möglich) investieren, so kann zudem überlegt werden, etwaige Geschäftsberichte anzufordern. Auch hier bietet das Internet Möglichkeiten, derartige Berichte gegen eine geringe Gebühr anzuforden, sofern die Firma entsprechende Berichte veröffentlicht hat. Eine weitere Option crowdinvesting Risiken durch Informationen zu reduzieren wäre die Recherche auf dem Portal www.bundesanzeiger.de.

O. für "Objekt Risiko"

Entscheidend bei einer eigenen Prüfung des Angebots ist natürlich das Objekt als solches. Vor allem im Bereich crowdinvesting Immobilien sind die Nutzungsart des Objektes und die erwarterten Erlöse wichtige Punkt auf den man schauen kann. Beim Bereich der Erneuerbaren Energien ist dies hinsichtlich der Erlöse z.B. der Einspeisesatz, den der Anlagenbetreiber erhält und beim Bereich Unternehmens crowdinvesting beispielsweise bestehende oder realistische Umsatzerlöse.

Bei Immobilenprojekte sind oftmals m² Verkaufspreise angegeben. Hier kann man als Investor bswp. auf diversen Immobilienplattformen ca. m²-Preise aus der jeweiligen Region abrufen und bekommt somit einen Eindruck, ob diese realistisch ist. Natürlich sind diese Informationen nur  Anhaltspunkte, da man (sofern beschrieben) auch immer auf die jeweilgen eingebauten Standards berücksichtigen muss. D.h. bei gehobener Ausstattung wird auch der m²-(Verkaufs-)Preis entsprechend höher sein müssen.

L. für "Lage Risiko"

Lage, Lage, Lage…

Dieser Aspekt ist inbesondere für Immobilien Projekte wichtig. Das sind standardmäßige Aussagen, wenn es darum geht Immobilien zu beurteilen und zu bewerten. Auch beim crowdinvesting im Bereich Immobilien spielt dies selbstverständlich eine Rolle. Ist das Objekt in einer Lage, die bspw. eine gute infrastrukturelle Anbindung (ÖPNV, Straßen etc.) besitzt? Wie wichtig ist die Lage für die dahinterstehende Nutzung der Immobilie?

K. für "Kosten Risiko"

Ein nicht unwesentlicher Risiko-Faktor beim crowdfunding/ crowdinvesting sind die Kosten. Hierzu muss man in die Kostenberechnung des Projekts und die Kosten des jeweiligen Angebots per se unterscheiden.

Ersteres, also die Kostenberechnung des Projekts, dürfte in der Regel schwer bis gar nicht nachvollziehbar sein für den Investor. Dies liegt in erster Linie daran, dass man keinen Einblick hat welche Verträge im Hintergrund vorhanden sind, was Handwerksleistungen kosten, wie das Preisniveau in der jeweiligen Region ist etc.

Einfacher zu erkennen sind die Kosten beim angebotenen crowdinvesting-Projekt selbst, d.h. welche Kosten/ Gebühren muss der Projektieren bezahlen, um sich das Darlehen über crowdinvesting-Plattformen zu beschaffen. Hier muss oftmals ein sog. Vermögensinformationsblatt, kurz VIB, zur Verfügung bereitgestellt werden. Das VIB muss auf maximal drei DIN-A4-Seiten kurz und verständlich über die angebotene Vermögensanlage und somit auch über die Kosten informieren.

crowdinvesting ist in der Regel für Kunden kostenfrei, aber…

In den bisher uns bekannten Fällen ist crowdinvesting mit keinerlei Kosten für Investoren verbunden. Wir unterscheiden aber hier einmal genauer und gliedern Kosten in direkte und indirekte Kosten auf.

Direkte Kosten: Hierunter verstehen wir die Kosten, die dem Nachrangdarlehensnehmer entstehen, wenn er über crowdinvesting-Plattformen Kapital einsammeln möchte. Diese Kosten bestehen meist aus folgenden typischen Gebühren:

# Plattform, die das Darlehen Investoren zur Anlage anbietet

# Laufende Gebühren für die Verwaltung während der Darlehenslaufzeit (Kundenservice, Marketing)

# Gebühren für den Zahlungsabwickler/ Treuhänder

# Gebühren für die Vermittlung des Nachrangdarlehenskapitals auf der crowdinvesting-Plattform

crowdinvesting-compact-FAZIT:

In der heutigen Zeit ist nichts umsonst. Jegliche Finanz-und Verischerungsprodukte beinhalten Kosten. Dies sollte jedem Investor klar sein. Auch wenn man in der Regel selbst direkt nicht mit Gebühren belastet wird, so geschieht dies indirekt. Wären bspw. weniger direkte Kosten vorhanden, so könnten ggf. Zinserwartungen leicht höher sein. Nichtsdestotrotz ist crowdinvesting im Normalfall ein relatives kostenschlankes Produkt für Investoren.

A. für "Angemessene Rendite"

Der letzte Punkt des crowdinvesting-compact.de “P.O.L.K.A.-Prizinps” bezieht sich auf die zu erwartenden Verzinsung. Hier muss jeder Investor eigenständig beurteilen, ob die individuelle Projektverzinsung adäquat ist und den erwartetenden Risikoausgleich bietet.

Das maximale Risiko liegt im schlimmsten Falle im Totalverlust der Einlage. Eine Nachschusspflicht ist ausgeschlossen. Einmal erhaltene Zinsen sind nicht rückforderbar.

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